Vereinsportrait BSC Rehberge

Als Marco Schuhmann vom BSC Rehberge – verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit – uns kontaktierte und um ein Portrait über die Mädchenabteilung bat, haben wir uns sehr gefreut. Denn bereits seit längerem hegen wir den Wunsch, über den Berliner Mädchenfußball zu berichten.

Mit dem BSC Rehberge fangen wir im Berliner Norden an. Interessant ist es deshalb weil Marco uns ein Statement gegeben hat. Wir wollen wachsen! Nein, stimmt nicht ganz, wir zitieren:

„Wir möchten den Mädchenfußball im Berliner Norden zukünftig nachhaltig prägen.“

Diese Ansage hat uns beeindruckt, so sehr, dass wir mit Marcos Hilfe ein Portrait über die zum Teil junge Mädchen-Abteilung auf unserem Blog veröffentlichen.

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Zahlen und Fakten

Teams im Einsatz

  • 1. C spielt in der Bezirksklasse
  • 1.D in der Landesliga
  • 2.D in der Landesliga

Als amtierender Landesligameister wechselte das komplette D-Juniorinnenteam vom WFC Coros99/Vineta zum BSC Rehberge. Durch die Jahrgangsunterschiede entstanden zwei Teams, entsprechend also auch die C-Juniorinnen, die sich derzeit punktgleich mit dem Tabellenführer FC Viktoria auf dem zweiten Platz befinden.
Bereits jetzt allerdings heißt der Club E-Juniorinnen willkommen, denn die Gründung eines Teams der Jüngsten wird sicher in Kürze vollzogen. Diese sind derzeit in der D2 eingebunden. So erhalten sie nicht nur wertvolle Praxis, sondern sind für die kommende Saison bestens gerüstet. Die D1 Juniorinnen belegten kürzlich übrigens einen hervorragenden 5. Platz bei der Berliner Hallenmeisterschaft.

Trainer und Training

Das Training der Mädchen findet derzeit stets am Montag und am Donnerstag von 17:00 bis 18:30 Uhr, auf dem Sportplatz an der Lüderitzstraße, unter der Leitung des hauptverantwortlichen Trainers Christian König, statt.

Unterstützung erhält Christian durch seine Co-Trainer Hans-Dieter Hewel (D) und Zeljko Kalinic (C). Sowie seit kurzem durch Norman, Trainer ( 2.D und 1. E ) und Marco ( Co-Trainer 2.D und 1.E).

Philosophie des BSC

Das Ziel ist es, grundsätzlich Spaß am Fußball zu vermitteln und dadurch die Qualität der einzelnen Spielerinnen im Training zu verbessern.

Der soziale Aspekt ist dem Verein dabei aber ebenfalls sehr wichtig, ob es Eltern oder Großeltern, Geschwister oder Freunde sind, Kameradschaft und Zusammenhalt wird gepflegt und wirkt positiv auf die Mädels.

Dabei bemüht sich der BSC auch um junge Mädchen mit Migrationshintergrund, denn nicht zuletzt ist der Kader auch deshalb auf mittlerweile 34 Spielerinnen angewachsen. Noch immer ist der Sport, unbestritten der beste Weg, menschliche und politische Hürden zu überwinden. Gerade während der aktuellen Debatte, ein sehr positives Zeichen.

Ziele und Strategie

Wer wachsen will, braucht bekanntermaßen einen Plan. Daher blicken die Verantwortlichen nach Vorne und planen in den kommenden Jahren den Aufbau eines B-Juniorinnen-Teams. Damit wäre neben den Vereinen aus Lübars und Borsigwalde, eine weitere relevante Adresse im Berliner Norden vertreten. Eine Vielzahl von Partnern und Sponsoren unterstützt das ehrgeizige Projekt bereits. Daher glauben wir heute, dass der BSC seine Ziele sicher in naher Zukunft erreicht und zu einer festen Größe im Berliner Norden heranwächst. Wir drücken die Daumen!